Convenience-Talk: Die Pommes Frites der Zukunft

Carsten Brinck ist Marketing Manager Foodservice DACH bei der McCain GmbH und spricht im Kurz-Interview über die Anforderungen an Pommes Frites und die Zukunft der Convenience-Branche.

Welche Veränderungen gibt es momentan am Convenience-Markt?

In der Gastronomie steigt der Convenience-Grad immer weiter an, was u. a. damit zusammenhängt, dass in der Küche oft angelerntes Personal eingesetzt wird. Zudem wird es immer wichtiger, dass das Produkt eine höhere Flexibilität und Belastbarkeit in der Zubereitung aufweist. Für Beilagen bedeutet das zum Beispiel, dass Pommes Frites längere Frittierzeiten ‚verzeihen‘ ohne an Qualität zu verlieren.

Wo liegt die Herausforderung bei der Entwicklung neuer Produkte?

Hier gehen die Herausforderungen über die klassische Zubereitung hinaus und zeigen sich mehr im Bereich einer verlängerten Nutzbarkeit. Für Pommes Frites ist es z. B. wünschenswert, dass sie sich flexibel frittieren lassen, aber auch nach dem Frittieren lange warm und knusprig bleiben.

Wie sehen Ihrer Meinung nach die Convenience-Trends der Zukunft aus?

In der Gastronomie werden Produkte weiterhin separat angeboten, so dass der Gastronom sein Menü selbständig zusammenstellen kann. Was sich abzeichnen kann, ist eine Verringerung der Packungsgrößen. Für viele gastronomische Betriebe ist es praktischer, die Produkte nicht in Großgebinden zu kaufen, sondern in der benötigten Portionsgröße für ein Gericht. Zudem verstärkt sich der Trend vegetarischer und veganer Produkte und in einigen Bereichen wächst der Bio-Anteil ebenfalls an - zum Beispiel Schulverpflegung.

©Nicolas Maack