Serviced Apartments – Ein Zuhause auf Zeit

Die Salongespräche hostet by AHGZ und JOI-Design – powered by INTERNORGA gingen in die fünfte Runde. Das Thema: Wohnen auf Zeit. Über Entwicklungen und Trends tauschten sich 8 Branchen-Experten aus.

Mitte Oktober lud die INTERNORGA gemeinsam mit dem Branchenblatt AHGZ und JOI-Design zum 5. Salongespräch nach Hamburg. 8 Branchen-Experten aus den Bereichen Hotellerie und Investment diskutierten gemeinsam mit INTERNORGA-Projektleiter Matthias Balz und Moderator Rolf Westermann, Chefredakteur der AHGZ, über Trends, Entwicklung und Zielgruppe von "Wohnen auf Zeit".

Serviced Apartments – ein neuer Begriff, den viele noch nicht kennen. Dabei wächst der Markt stetig. Am deutschen Hotelmarkt liegt der Anteil der Serviced Apartments derzeit erst bei drei Prozent. Die Experten prognostizieren für die nächsten Jahre einen Anstieg auf 10 Prozent. Angetrieben wird die Nachfrage nach Langzeit-Apartments vom gesellschaftlichen Wandel, der von Megatrends, wie Individualisierung, Urbanität, Wissenskultur und "New Work" geprägt wird. Dem stimmt auch INTERNORGA-Projektleiter Matthias Balz zu: "Wir spüren vor allem den Trend zur Individualisierung und versuchen das natürlich auch aufzugreifen und umzusetzen."

Der größte Treiber für Serviced Apartments ist "New Work". So richtet sich das Angebot vor allem an Mitarbeiter, die beruflich im Auftrag ihres Unternehmens häufig die Stadt oder gar das Land wechseln müssen. Aber auch Berater, die über mehrere Monate ein Projekt in einer fremdem Stadt abwickeln, und Studenten nutzen vermehrt diesen Service. Die durchschnittliche Nutzungsdauer der Langzeit-Apartments liegt bei 70 Tagen. Dabei gilt der Gäste-Wunsch "ankommen und sofort wohnen". Ein Fitness-Angebot, eine chillige Lounge und Concierge-Service werden als Standards erwartet.

Die Mehrzahl der Nutzer sind Geschäftsleute (rund 70 Prozent), doch der Freizeit-Markt ist nicht zu vernachlässigen. Vor allem in Metropolen sind Serviced Apartments attraktive Unterkünfte für Urlauber. Je nach Konzept und Lage sind bereits jetzt einzelne Verschiebungen zu erkennen, die zum Teil einen Anteil von 40 Prozent erreichen können.

Das Fazit der Gesprächsrunde: Die Megatrends zeigen, wohin die Reise im Serviced-Apartments-Segment geht. Oberste Priorität ist es, den Gästen ein Zuhause auf Zeit zu schaffen, wo sie ankommen und sich zuhause fühlen können, ohne dabei auf die gewohnten technischen Standards verzichten zu müssen.

Mehr zum Thema gibt es hier.