Bild Zora Klipp

Social Media für Köche: Sind Instagram und YouTube Karriereleitern?

Ein eigener Stil und Kreativität sind in der Kochszene wichtiger als Social Media-Ruhm, findet Köchin und Bloggerin Zora Klipp. Beide Talente kann der Nachwuchs beim Next Chef Award unter Beweis stellen.

Mit Kochlöffel, Messer und Schneebesen können sie meisterhaft umgehen, aber auch mit dem Handy? Müssen Köche heute auch das Spiel mit Social Media virtuos beherrschen, um Karriere zu machen? Oder in der Szene überhaupt wahrgenommen zu werden? Schließlich ist das Fotografieren und Posten von Essen längst Volkssport: Laut Meinungsforschungsinstitut Yougov haben 61 Prozent der Deutschen schon mal ihr Essen abgelichtet. Mehr als 92 Mio. Instagram-Posts tragen den Hashtag #foodporn! Da müssen sich die Profis schon etwas Besonderes einfallen lassen, um sich von der Masse abzuheben: Life Hacks aus der Küche, regelmäßige Blicke hinter die Kulissen oder Reisevlogs von den spannendsten kulinarischen Destinationen stoßen bei Foodies auf großes Interesse. Beispielhaft: die Plattform 'Koch ma!' von Zora Klipp mit 31.000 Followern auf Instagram und 68.000 Abonnenten auf YouTube. Allerdings: „Reichweite ist zweitrangig“, betont die Profi-Köchin, „viel wichtiger für den beruflichen Erfolg sind Talent, Kreativität und ein eigener Stil!“