Trends in der Gemeinschaftsverpflegung

Immer mehr Menschen essen nicht mehr zu Hause, der Alltag ist schnelllebiger und die Essenszeiten variabler geworden. Was bedeutet das für die Gemeinschaftsgastronomie? Und was bewegt die Branche?

Die Gemeinschaftsverpflegung verändert sich: Ob an der Uni, in Schulen, Krankenhäusern, Pflegeheimen oder im Betriebsrestaurant, überall werden Öffnungszeiten flexibler, die Qualität der Produkte hochwertiger, das vegetarische/vegane Angebot breiter gefächert und die Betriebsabläufe nachhaltiger. Die Gemeinschaftsgastronomie erfindet sich selbst neu und die folgenden Bereiche sind dabei besonders im Fokus:

Bio-Qualität macht Schule

Bio ist in der Gemeinschaftsgastronomie immer gefragter, besonders an Schulen gibt es inzwischen zahlreiche Projekte und Qualitätsinitiativen, die das Thema Ernährung für Kinder aus neuen Perspektiven angehen. Frisches Obst und Gemüse ersetzt Fast Food, der Fokus liegt zunehmend auf Herkunft und Regionalität der Produkte und den Kindern wird eine ausgewogene Ernährung nähergebracht.

Mensa: Geht auch lecker

Im Bereich Mensa-Essen hat sich eines bestätigt: Es muss mehr Vielfalt auf die Teller. Salatbars ersetzen verkochtes Gemüse, Pasta- und Beilagenbuffets bieten die Möglichkeit, eine Mahlzeit selbst zusammenzustellen. Dies kommt bei den Studenten gut an, da so einfacher individuelle Ernährungsbesonderheiten berücksichtigt werden können.

Betriebsrestaurants werden umweltfreundlicher

Ein aktuelles gelungenes Beispiel zur Umsetzung umweltschonender Maßnahmen ist die Betriebskantine des Unternehmens Munich RE: Regional, saisonal und ohne Fleisch. Seit Anfang Oktober können die Mitarbeiter der Rückversicherungsgesellschaft jeden Mittwoch auch ein „klimafreundliches“ Gericht neben dem üblichen Tagesgericht auswählen.. Idee und Gerichte kommen bei den Mitarbeitern gut an. Zukünftig will die Munich RE das Angebot mit CO2-reduzierten Gerichten weiter ausbauen.