Was wurde aus... Deutschlands bestem Pizzabäcker 2018?

Nicola Diana holte 2018 auf der INTERNORGA den Titel "Deutschlands bester Pizzabäcker" und fuhr zur Pizza-Weltmeisterschaft nach Parma. Was er dort erlebte, erzählt der Bad Schwartauer jetzt im Interview.

Den deutschen Vorentscheid zur Pizza-Weltmeisterschaft 2018 gewann der Bad Schwartauer Nicola Diana. Jetzt berichtet der Geschäftsführer des Restaurants II Ristorante Diana von seinen Erlebnissen:

Wie haben Sie die Teilnahme an der Pizza-WM 2018 im italienischen Parma erlebt?
Die Pizza-Weltmeisterschaft ist eine interessante und inspirierende Veranstaltung mit über 400 Teilnehmern aus aller Welt. Jeder legt seinen Fokus anders und keine Pizza gleicht der anderen. Viele Kreationen, die ich dort gesehen habe, waren sehr extravagant. Statt Wasser wird dem Teig dann z.B. ein hochpreisiger Wein hinzugegeben. Ich persönlich habe beim Backen meiner Pizza immer den Gast im Hinterkopf. Das heißt, natürlich muss der Geschmack stimmen, aber eben auch der Preis. Wer bezahlt für eine Pizza schon 70 oder 80 Euro? Mit meiner Kreation habe ich es auf den zwölften Platz in der Gesamtwertung geschafft, was mich sehr gefreut hat.

Was haben Sie, abgesehen vom Titel "Deutschlands bester Pizzabäcker 2018", von der INTERNROGA vergangenes Jahr mitgenommen?
Jede Menge Inspiration. Die INTERNORGA hat in unserem Kalender einen festen Platz. Jedes Jahr sind wir ein bis zwei Tage vor Ort und informieren uns über neue Küchengeräte oder Zutaten.

Welchen Tipp geben Sie den Teilnehmern des deutschen Vorentscheids zur Pizza-WM 2019?
Seid kreativ und schenkt dem Teig besondere Aufmerksamkeit, denn er ist das Fundament der Pizza und hat eine hohe Gewichtung im Gesamturteil. Außerdem empfehle ich, die Zutaten mit viel Sorgfalt auszuwählen und der Oberfläche Luft zu lassen, sprich die Pizza nicht zu überladen. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie sich die Teilnehmer des diesjährigen Vorentscheids schlagen und werde mir den Wettbewerb auf jeden Fall ansehen!